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KI-Agenten im Unternehmen verändern Prozesse

KI-Agenten Unternehmen

Google Gemini wird zum digitalen Assistenten für tägliche Aufgaben

Google baut seinen KI-Dienst Gemini weiter aus und erweitert die App auf Smartphone, Desktop und Cloud um neue agentische Fähigkeiten. Die Anwendung soll nicht nur Fragen beantworten, sondern eigenständig Aufgaben erledigen und Nutzern mit personalisierten Tagesübersichten unterstützen. Durch das neue Modell Gemini 3.5 Flash reagiert die App deutlich schneller und zeigt Inhalte wie Dokumente, Bilder oder Videos in Echtzeit an. Die Funktion „Daily Brief“ sammelt morgens aktuelle Informationen aus E-Mails, Terminen und Notizen und fasst diese automatisch zusammen. So erhalten Nutzer einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Tagespunkte.

Mit „Gemini Spark“ startet Google außerdem einen 24-Stunden-KI-Agenten, der auf Wunsch auch Aufgaben wie das Prüfen von Abonnements oder das Erstellen von Projektübersichten übernimmt. Er kann künftig mit Anwendungen wie Gmail, Docs oder Slides zusammenarbeiten und Prozesse eigenständig ausführen. Nutzer behalten dabei volle Kontrolle – jede Aktion muss ausdrücklich freigegeben werden. Diese Integration zeigt, wie KI-Assistenten aus einfacher Textinteraktion zu produktiven Helfern im digitalen Alltag werden.

Google will die Dienste zunächst für Testnutzer in den USA öffnen, bevor sie auch international verfügbar werden. Für Unternehmen und Verwaltungen bedeutet das eine neue Stufe der Büroautomatisierung, bei der Routine- und Informationsaufgaben zunehmend von KI-Agenten übernommen werden.

Was wir denken: Wenn Assistenten Termine, Mails und Aufgaben vorausplanen, entstehen im Büro ganz neue Spielräume für strategische Arbeit.

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Neue KI-Modelle Gemini Flash 3.5 und Omni eröffnen agentische Möglichkeiten

Google hat zwei neue KI-Modelle vorgestellt, die die Grundlage für seine nächsten Automatisierungsfunktionen bilden. Gemini Flash 3.5 wurde für Geschwindigkeit und Dauerbetrieb konzipiert und kann laut Google viermal schneller Inhalte erzeugen als bisherige Modelle. Es ist darauf ausgelegt, mehrere KI-Agenten gleichzeitig zu steuern und mehrstündige Sitzungen autonom durchzuführen. Damit eignet sich das Modell besonders für komplexe Workflows und längere Analysetätigkeiten in Unternehmen.

Mit Gemini Omni Flash folgt eine Modellreihe, die verschiedene Medienarten versteht und erzeugt – von Videos über Sprache bis zu Bildern. Sie soll künftig Informationen aus mehreren Quellen kombinieren und diese realistisch darstellen. Die Technologie basiert auf dem Wissen anderer Gemini-Modelle und berücksichtigt physikalische und kulturelle Kontexte. Außerdem werden alle generierten Inhalte künftig mit Wasserzeichen versehen, damit sie als KI-Erzeugnisse erkennbar bleiben.

Beide Modelle sollen künftig in Googles Cloudumgebung und Unternehmensplattformen eingebettet sein. Dadurch können sie nicht nur in Apps wie Workspace eingesetzt werden, sondern auch in agentischen Systemen, die automatische Prozessketten erstellen. Für Unternehmen bedeutet das, dass analytische und kreative Aufgaben zunehmend von spezialisierten KI-Systemen übernommen werden können.

Unsere Einschätzung: Wenn KI-Modelle verschiedene Medien verstehen und kombinieren, wird datengetriebenes Arbeiten zu einer durchgängigen Routine.

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Camunda stellt mit ProcessOS ein Betriebssystem für agentische Geschäftsprozesse vor

Das Berliner Unternehmen Camunda hat ein eigenes Betriebssystem für KI-gestützte Prozessautomatisierung entwickelt. ProcessOS soll Abläufe in Unternehmen erkennen, neu strukturieren und dauerhaft verbessern. Der sogenannte Intelligence Layer analysiert bestehende Prozesse, erstellt passende Modelle und optimiert sie anhand von Leistungskennzahlen. Damit lassen sich Arbeitsabläufe kontinuierlich an Geschäftszielen ausrichten.

Die Lösung baut auf der Plattform Camunda 8.9 auf, die bereits eine Kommunikation zwischen verschiedenen KI-Agenten ermöglicht. ProcessOS nutzt diese Funktionen und erweitert sie um eine Wissensdatenbank, die gelernte Abläufe und Muster dauerhaft speichert. So entsteht ein lernendes System, das mit jedem Geschäftsprozess genauer versteht, wie Organisationen arbeiten.

Für Unternehmen bietet ProcessOS transparente Steuerungsmöglichkeiten: Es zeigt visuell, wo Maschinen oder Agenten Entscheidungen treffen und wo weiterhin Menschen einbezogen werden müssen. Das System läuft nativ auf Amazon Web Services und nutzt KI-Dienste wie Bedrock, um Daten sicher und skalierbar zu verarbeiten. Derzeit ist ProcessOS als geschlossene Beta verfügbar und wird für Großunternehmen und öffentliche Einrichtungen getestet.

Damit setzt Camunda auf eine Zukunft, in der operative Prozesse nicht mehr statisch, sondern selbstoptimierend und agentisch organisiert sind.

Was wir täglich beobachten: Wenn Prozesse sich selbst verbessern können, verschiebt sich Produktivität von menschlicher Kontrolle hin zu messbaren Ergebnissen.

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